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Wettbewerb

Forum Genforschung


3. Rang, ex aequo:

«Künstlich leben oder natürlich sterben» der Klasse 3da der Kantonsschule Frauenfeld, sowie

«Uterus» der Klasse M2 des Gymnase intercantonal de la Broye

 

Die Arbeit «Lebensläufe» umfasst mehrere liebevoll zusammengestellte Mappen mit Texten und Fotos, die anhand der (bisherigen) Lebensgeschichte der SchülerInnen der Frage nachgeht, inwiefern die Medizintechnik ihr Leben beeinflusst hat; indem sie diese aktuellen Lebensgeschichte fiktiv um 100 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzen und um 100 Jahre in die Zukunft vorverlegen, setzen sich die SchülerInnen mit der Frage auseinander, inwiefern das Leben der Vergangenheit «natürlicher» war, und welche «künstlicheren» Züge das Leben unserer Nachfahren aufweisen könnte. Ausser durch sprachliche Sorgfalt überzeugt die Arbeit auch in der Wahl des Bildmaterials bis hin zum Einsatz geeigneten Papiers und der typographischen Gestaltung.

 

Mappe

Umschläge

Mappe (oben) mit den individuellen Lebensläufen (unten)

   

 

Die Arbeit «Uterus» beeindruckt durch die inhaltliche Reichhaltigkeit. Mit grossem Einsatz ist die Klasse den unterschiedlichsten Facetten von künstlicher und natürlicher Reproduktion (und Verhütung) nachgegangen; die Arbeit bringt neben biologisch-medizinischen Aspekten auch juristische, gesellschaftliche und ethisch-religiöse Fragen zur Sprache. Ergänzt wird der reiche inhaltlich-informative Teil durch eine künstlerische Skulptur eines «künstlichen Uterus».

 

Gesamtansicht

Detail Uterus

   

Künstlicher Uterus und Ordner (oben); Detailansicht des Uterus (unten)


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